Ehingen, die größte Stadt (gut 25 000 Einwohner) des Alb-Donau-Kreises, Mittelzentrum für die umliegenden Gemeinden und seit 1. Januar 1974 Große Kreisstadt, macht erstaunliche Aussagen zum Thema Kultur:
"Kultur ist weder eine freiwillige noch eine kommunale Pflichtaufgabe, sondern schlicht ein Notwendigkeit in einer Stadt. Sie ist zu einem harten Standortfaktor einer Kommune geworden. Hier drücken sich menschliche Lebensgestaltung und Aktivitäten aus. Vor allem in einer sich ständig wandelnden Gesellschaft und einer sich stetig erneuernden Medienlandschaft muss sich eine Kulturlandschaft regelmäßig neu definieren und neu ausrichten. Erst Kultur macht eine Stadt wohnlich, lebenswert, 'urban'.
In der Stadt Ehingen (Donau) gibt es zahlreiche Kulturträger, die in ihrer Gesamtheit und Vielfalt alle gar nicht genannt werden können, doch bedingt gerade diese Vielzahl eine Kulturverwaltung, wenn Vitalität, Struktur und die Qualität der gesamten Kulturarbeit erhalten werden soll. Denn hieraus ergibt sich ihr Auftrag, eine Grundausstattung an kulturellen Aktivitäten zu gewährleisten, Kulturakteure zu unterstützen und die gesamtstädtische Kulturlandschaft zu begleiten und weiterzuentwickeln. Kulturarbeit, -förderung und Kulturverwaltung sind die Schlagworte, die die Arbeit des Amts prägen."
Das ist doch beispielhaft. Man würde sich freuen, wenn das alle Kommunen so sähen.
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