Das AuGuSTheater Neu-Ulm ist ja um Ideen nicht verlegen. Auf seine Initiative kam die Lobbycard in Ulm zustande. Vor Jahren hat es "Theater auf Krankenschein" gefordert. Und auch im Theater-Alltag ist immer wieder die eine oder andere Novität geboten. Zur letzten Vorstellung von "fast Faust" hat die Bühne sich gleich vier Besonderheiten ausgedacht, mit der das Publikum verführt werden soll, den ollen Goethe und sein größtes Werk kennenzu lernen.
1. Die Vorstellung am 11. Juni 2011 beginnt schon um 17 Uhr, statt wie sonst um 20 Uhr! Der Grund: Eltern (vor allem Alleinerziehende), die keine "Oma" oder andere Verwandte in "Reichweite" haben, welche die Kids beaufsichtigen können, oder sich keinen Babysitter leisten können, und deshalb de facto vom Theaterbesuch ausgeschlossen sind, kriegen jetzt doch eine Chance zur "kulturellen Teilhabe":
2. Besonderheit: Das Theater organisiert einen "Kindergarten" für zwei- bis Zehnjährige. Die Eltern genießen das Lustspiel für zwei Schauspieler im Wissen: Die Kids sind bestens versorgt. Partner ist dabei das Neu-Ulmer Mehrgenerationenhaus, welches Betreuungskräfte und Spielmaterial stellt sowie die Honorare übernimmt.
3. Jugendliche und junge Erwachsene (10 bis 25 Jahre) in Begleitung ihrer Eltern zahlen für die letzte Vorstellung nur 1.- € Eintritt. Sie sollen somit "verführt" werden, Theaterluft zu schnuppern und ein Werk auf andere Weise kennen- und womöglich begreifenlernen als im (oft doch eher abtörnenden) Schulunterricht.
4. Viele, welche diesen "fast Faust" gesehen haben, behaupteten anschließend: "Jetzt haben wir das Stück (besser) verstanden." Viele haben bekundet, sie hätten Lust bekommen, das Original nochmals zu lesen. Selbst die Presse behauptet, wir hätten uns um Goethe verdient gemacht, es werde klar, wie aktuell viele Passagen des Textes seien ... Nun gut. Wir behaupten: Wer diesen unseren "Faust" gesehen hat, kann ab sofort überall kompetent über das Stück Weltliteratur mitschwätzen. Dabei werrden entscheidende Erkenntnisse absolut leicht verständlich geboten, dazu humorvoll, in aller Kürze, eben: "fast" (englisch für "schnell") Und ergreifend. Wer sein frischerworbenes Bildungsgut schwarz auf weiß bestätigt haben möchte, bringt das Reclamheft "Faust I" mit und kann sich nachher einen Theaterstempel eindrücken und die Autogramme der Regisseurin und der Darsteller geben lassen.
Publikumsstimmen:
"Habe 'fast Faust' gesehen und mich sehr amüsiert! Für eine Nicht-Faust-Kennerin war der Abend durchaus lehrreich, und die Schauspieler sind einfach grandios. Witziges Stück, gut umgesetzt, herzlichen Dank für den schönen Theaterabend."
"...für mich als selbst 'Gretchen-Darstellerin' war es einfach köstlich den Text ja fast immer mitsprechen zu können...und zu sehen wie's in dieser komödiantischen Form umgesetzt werden kann! Ein alles in allem sehr kurzweiliger und im-gedächtnis-bleibender Theaterabend! Danke, kollegiale Grüße aus Augsburg"
"Herrlich respektlos und dank der Schauspielerkunst ein wahrhaft interessantes Erlebnis."
"Und wieder war das ein superschöner Abend bei Euch, so wie alle anderen! Vielen Dank für das tolle Stück - Fast Faust - weiter bitte danke..."
"... locker vermittelt... ein toller Abend mit hohem Unterhaltungswert!"
Die Presse-Resonanz ist genauso positiv:
Ulmer Spickzettel (blog)
Südwest Presse, Ulm
Neu-Ulmer Zeitung
Regie: Claudia Riese; es spielen: Heinz Koch und Richard Aigner
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