SchauspielerInnen arbeiten (überwiegend) auch mit Texten. Überwiegend mit Texten, die sie gelernt haben. Und dann sollen sie sie so sprechen, als ob diese Sätze gerade ihrem Denken entspringen würden. Und es soll sich fürs Publikum so anhören, als seien es die ureigenen Gedanken der Figur, welche die Sätze gerade spricht. SchauspielerInnen sollten eben keine Sprechmaschinen sein. Nicht umsonst heißt es ja ein Fundamentalsatz: "Sag, was Du meinst, und meine, was Du sagst!" Wie das realisiert wird, ist ... ja was? Können? Intuition? Erfahrung? Handwerk? Kunst? Und der Weg dahin? Was ist das? Wie geht man den? Was tut die Regie bei all' dem? Gerade finde ich beim Stöbern im net wieder mal ein Goldkorn: Erkenntnisse darüber, wie Sprache und Musik miteinander verschwistert sind. Ich hab mir vorgenommen, das sehr intensiv zu studieren. Ich ahne, hier liegt ein ungehobener Schatz - es sei denn, Ihr wisst jemand, der mit diesen Erkenntnissen in seiner Theaterarbeit schon arbeitet.
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